Donnerstag, 12. April 2012

pizza solo molto buona

das teigrezept von H. eignet sich bekannterweise ja schon für köstlichen flammkuchen. pizza habe ich damit aber auch schon ein paar mal mit ihm gemacht. die erste variante war z.b. sehr puristisch: zerdrückte, reife cocktail-tomaten, meersalz, parmesan, parma-schinken und frischer basilikum. kein sugo, keine weiteren zutaten, nix. war schon ziemlich gut!

ich selbst war leider noch nie in italien. pizza habe ich dafür schon umso öfter gegessen. vom italiener, vom spanier, vom türken, sogar vom inder. die pizzen der letzten beiden dürfte jeder kennen, imbiss halt. für mich eigtl keine pizza, eher dicker teig mit tomatensauße und (zuviel) käse überbacken. für zwischendurch, beim vorglühen vor nem´ anstrengenden abend oder auf nem verkaterten sonntag ok - aber auch nich mehr..

die mit abstand beste (gekaufte!) pizza in meinem leben habe ich  im mocca d'or in münster gegessen. seitdem mein lieblings-italiener, den ich an dieser stelle einfach erwähnen muss. hier passt einfach alles. wenn man mal in münster ist, sollte man hier unbedingt essen gehen (reservierung ist ratsam, der laden ist meistens brechend voll!). worauf ich aber eigentlich hinaus will... es wurde einfach mal wieder zeit für eine richtige pizza! und das teigrezept von henne kommt dem vom lieblings-italiener schon ziemlich nah - und das ist schonmal die halbe miete!

diese pizza hier habe ich zusammen mit bzw. für meine(r) freundin gebacken. die liebt pizza (anmerkung ihrer seits: fast) genau so sehr wie ich. bei dem belag waren wir uns ausnahmsweise sehr schnell einig. das ergebnis war  dann auch eine einfach richtig, gute pizza - da gab´s nix zu motzen.

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rezept pizza

zutaten (für 4 pizzen):

für den teig:
  • 250 gr. weizenmehl typ 405
  • 250 gr. hartweizenmehl
  • 25 gr. frischhefe
  • 270 ml. lauwarmes wasser
  • 1 kräftigen schuss olivenöl
  • 1 teelöffel salz

ansonsten:
  • leckeres tomatensugo*
  • 4 (reife) tomaten
  • 4 (kleine) hände voll rucola
  • 120 gr./6 scheiben parma-schinken
  • 1-2 zwiebeln
  • 250 gr. gouda
  • parmesan
  • getrockneten majoran

*achtung: das tomatensugo für die pizza habe ich am abend davor gekocht (das braucht gut 3 std, separates rezept folgt noch, ist noch in arbeit da das rezept noch nicht voll ausgereift ist!).

als erstes sollte man den teig vorbereiten. dann kann man alles andere in ruhe erledigen. hierzu einfach die hefe in dem lauwarmen wasser auflösen. nun die beiden mehlsorten trocken vermischen. olivenöl dazu geben und das wasser darüber gießen und alles zu einem glatten teig verkneten. zum schluss noch 1 teelöffel salz einarbeiten (das ist ganz wichtig, nie vorher. wenn die hefe direkt mit salz in verbindung kommt, sterben die hefebakterien und der teig geht nicht richtig auf!) der teig muss nun abgedeckt 1 stunde bei zimmertemperatur gehen. hierzu habe ich im kuriositätenladen die ideale lösung gefunden: die schüssel einfach in einen müllsack stellen und oben zuknoten. so trocknet nix aus. wenn der teig aufgebraucht ist, nutzt man den beutel einfach wozu er ursprünglich gedacht war.


während der teig nun vor sich hin geht, kümmert man sich um den belag. die tomaten werden in scheiben geschnitten, die zwiebeln in große stücke. den rucola waschen und trocken schleudern, den gouda möglichst fein reiben.

wenn der teig mind. 1 stunde gegangen ist, teilt man den leib in 4 gleich große stücke. bei uns waren das 4 fladen á 200 gramm. die teigstücke nun auf einer bemehlten arbeitsfläche möglichst rund ausrollen und ein paar minuten ruhen lassen. anschließend geht´s für ca. 5 min in den auf 240°C vorgeheizten ofen, sobald die fladen drin sind hitze auf 200°C reduzieren.

nach dem vorbacken den boden mit der sugo bestreichen (nicht zu viel!). darauf die tomaten und die zwiebeln gleichmäßig verteilen und mit dem geriebenen käse und etwas majoran bestreuen. anschließend wieder bei 180°C in den ofen schieben und durchbacken. die pizza ist fertig, wenn rand und belag leicht farbe angenommen hat und der käse an einigen äußeren stellen dunkelbraun ist. falls hier und da mal etwas ankohlt, das macht gar nix!

zum schluss den parma-schinken und je eine hand rucola auf den pizzen verteilen, auf teller (noch besser: holz-brettchen) verfrachten, noch etwas parmesan darüber reiben - fertig!

guten, S.

1 Kommentar:

  1. Hallo Stefan.
    Habe dieses Gericht nach deinen Rezeptangaben nachgemacht. Es ist auf anhieb gelungen und war ein Gaumenschmaus.
    Ich hoffe auf viele weitere Rezepte.

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